Bei einem neonatalen Hyperinsulinismus sind teilweise ja hochprozentige Gucose-Infusionen notwendig parallel zu einer meist schnellen Steigerung der enteralen Ernährung um eine Euglykämie zu erreichen und Hypoglykämien zu vermeiden.
Bei der oft tagelangen Therapie ist es hilfreich, die Gesamt-Glukosezufuhr in mg/kg/min oder auch g/kg/d zu berechnen, um die Infusionstherapie besser anpassen zu können. Zum Beispiel stellt sich ja oft die Frage, ob ein zentraler Zugang für Infusionen mit mehr als 12,5% Glucoseanteil noch weiterhin notwendig ist oder ob auch ein peripherer Zugang mit geringer konzentrierter Infusion genügt, wenn dadurch nicht zu viel Flüssigkeit notwendig ist. Außerdem hilft es beim täglichen Justieren der Therapie, den iv- und den enteral-Anteil der Gesamt-Glukosezufuhr zu kennen. Dazu habe ich einen kleinen Excel-Rechner gebastelt, der das ganz einfach übernimmt wenn man die entsprechenden Parameter eingibt (Glucoseinfusion, Laufrate, Geburtsgewicht, Mahlzeitenanzahl/-menge und Nahrung). Siehe Unterseite Medizin.